Workshop #1: Authentische deutsch-dänische Schülerbegegnungen und fächerübergreifendes, interkulturelles Lernen

Petra Klimaszyk (Professionshøjskolen Absalon, Roskilde)

Das Fach Deutsch hat es in Dänemark nicht leicht, wenn es darum geht, die Lernenden von der Relevanz des Faches zu überzeugen. Auf deutscher Seite sieht es, bezogen auf das Fach Dänisch, nicht anders aus. Authentische Schülerbegegnungen können dazu beitragen, die Relevanz der Nachbarsprache erfahrbar zu machen.

Das Interreg-Projekt KursKultur 2.0, genauer gesagt das Teilprojekt Authentische deutsch-dänische Schülerbegegnungen und fächerübergreifendes, interkulturelles Lernen, setzt hier an.

Dem Projekt liegt ein aufgabenorientierter und fächerübergreifender Ansatz (CLIL) zugrunde.

Konkret bedeutet das, dass naturkundliche und gesellschaftsrelevante Themen in den Deutsch- bzw. Dänischunterricht einbezogen werden, um die Lernenden auf virtuelle und analoge Treffen mit der jeweiligen Partnerklasse vorzubereiten, in denen sie gemeinsam eine Problemstellung, wie z. B. die Meeresverschmutzung durch Plastik, zu bearbeiten.

Die Zielsprache dient hier also als Grundlage für die Aneignung von Wissen sowie zur Kooperation und Kollaboration der Lernenden, so dass die sprachliche und interkulturelle Kompetenz durch den Projektverlauf gefördert und die Bedeutung der jeweiligen Fremd- bzw. Nachbarsprache erfahrbar wird. Im Workshop wird das Projekt, seine Ziele sowie Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung dargestellt. Abschließend wird ein konkretes Beispiel einer Kennenlernaktivität ausprobiert und ihr didaktisches Potential diskutiert.